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Wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt, wurde die BASSBOX ausgeschrieben und wir haben leider nicht den Zuschlag bekommen, d.h. nicht mehr der Jugendhaus Verein Leonberg e.V., sondern ein anderer Träger leitet nun das Jugendhaus Höfingen.
Die Haupt- und Ehrenamtlichen Mitarbeiter bedanken sich bei den inzwischen über 400.000 Besuchern der bassbox für ihr jahrzehntelanges Vertrauen. Wir haben euch immer gerne bei euren Problemen und Wünschen unterstützt und wir wissen, dass ihr immer viel Spaß bei uns hattet und viel für euer Leben in der bassbox gelernt habt.
Wir bedanken uns auch bei unseren Kooperationspartnern für die konstruktive Zusammenarbeit im Sinne der Kinder und Jugendlichen in Höfingen.
Möchtest du noch deine letzten Grüße oder ein Statement hier verewigen, melde dich doch bitte an und benutze das "News einsenden" Formular.
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Hallo liebe Kinder, hier kommt die Weihnachtsansprache vom Vadder.
Nach unserem letzten Treffen war mir eines klar:
bassbox is still alive!
Der Geist der bassbox war zwar in einem Haus zugange (in einem sehr schönen Gebäude, wie ich finde), aber niemals daran gebunden.
Was die bassbox so lebendig werden ließ, waren die Ideen und Lebensentwürfe der Menschen darin. Und die sind noch sehr lebendig, wach, an vielen Dingen interessiert, kritisch, aufmüpfig und im positiven Sinne eine ganz besondere Truppe. Und irgendwie rochs auf einmal so komisch...ich glaub, SMURF war auch kurz mit uns! ;-)
Viele Grüße an alle und geht mit erhobenem Haupte, denn Ihr habt bewiesen, daß Ihs drauf habt!
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| Das letzte Relikt der bassbox ist nun gefallen |
Nun ist auch das letzte Indiz, dass auf die bassbox hinweist entfernt worden. Unser Logo und unser Schriftzug wurden von den Außenmauern der ehemaligen bassbox entfernt. in memoriam bassbox.
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| Pressemitteilung des Jugendhaus Leonberg e.V. vom 12.02.2006 |
bassbox schließt
Eine Ära geht zuende: Diese Woche wird die bassbox für immer ihre Pforten schließen. Die Haupt- und Ehrenamtlichen Mitarbeiter bedanken sich bei den inzwischen über 400.000 Besuchern der bassbox für ihr jahrzehntelanges Vertrauen. Wir haben Euch immer gerne bei Euren Problemen und Wünschen unterstützt und wir wissen, dass Ihr immer viel Spaß bei uns hattet und viel für Euer Leben in der bassbox gelernt habt.
Die weit über 100.000 ehrenamtlich geleisteten Arbeitsstunden, die in der 25-jährigen Geschichte der bassbox für die Stadt Leonberg unentgeltlich erbracht wurden, verdienen allerhöchsten Respekt. Zum Dank für ihr jahrelanges Engagement dürfen die Ehrenamtlichen nun in den nächsten zwei Wochen das Haus leerräumen und die unzähligen An-, Um-, und Erweiterungsbaumaßnahmen, die sie in ihrer Freizeit in ihrem Jugendhaus vollbracht haben, wieder demontieren, damit das Haus Tiptop, leer und besenrein zum 1. März an den neuen Träger übergeben werden kann. Anschließend werden sie nach eigenem Bekunden ihr bisheriges bürgerschaftliches Engagement beenden.
Die hauptamtlichen pädagogischen Fachkräfte mit ihrem unschätzbaren Fachwissen über die Problemlagen der Kinder und Jugendlichen in Höfingen sind gekündigt und werden zum 1. März Höfingen verlassen. Der nichteingetragene Verein „bassbox Jugendhaus Höfingen“, der das Haus bisher unter dem Dach des Jugendhaus Leonberg e.V. betrieben hat, wird sich anschließend auf den „letzten Weg“ anderer Leonberger Vereine und Initiativen (z.B. Filmforum, Frauentreff) machen, denen die Stadt Leonberg in den letzten Jahren bereits ebenso erfolgreich die Arbeitsgrundlage entzogen hat. Wir können das gut verstehen, schließlich spart dies der Stadt langfristig einiges an Bewirtungskosten beim jährlichen Empfang am „Tag des Ehrenamts“.
Sollte es in Zukunft in Höfingen zunehmende Probleme mit Kindern und Jugendlichen geben, sei es, weil ihnen die bisherigen, erfahrenen und kompetenten Ansprechpartner für ihre Probleme ab sofort nicht mehr zur Verfügung stehen oder auch nur, weil die bassbox für einige Wochen oder Monate nicht mehr als Treffpunkt zur Verfügung steht (die 55.000 Euro für die zum Betrieb erforderliche Ausstattung müssen vom neuen Träger erst einmal über Spenden beschafft werden), wenden Sie sich bitte keinesfalls an Ihren einheimischen Träger, das Jugendhaus Leonberg e.V. Künftig gehen die städtischen Zuschüsse nämlich nicht mehr an die ehrenamtlich engagierten Leonberger Mitbürger aus der bassbox, sondern an die „Profis“ nach Sindelfingen. Mit den dann künftig dort anfallenden Steuern leistet die Stadt Leonberg auf Kosten der Leonberger Kinder und Jugendlichen also einen kleinen Beitrag zur Sanierung des maroden Sindelfinger Haushalts - ein sehr ungewöhnlicher Akt der Solidarität.
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Vorstände, Gäste und alle die etwas mit dem Haus zu tun hatten, dürfen gerne e-mails mit ihren Portraits an contact@bassbox.de schicken und werden dann hier in der Fotogalerie gepostet.
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Schade! Die Zeit mit Euch war schön!
Die Bassbox abgeben zu müssen und mein Ehrenamt zu verlieren fällt mir sehr schwer.
Den größten und wichtigsten Teil meiner Jugend habe ich in diesem Haus verbracht und dabei durfte ich Menschen begegnen die mir heute sehr ans Herz gewachsen sind.
Einen ganz besonderen Dank an:
Nicole, Steffi, Challi, Isa, Amos, Stefan, Jojo, Katja. Ihr habt mein Interesse für die Bassbox geweckt. Unsere Partys waren einfach nur geil!
An Elke, die meine Liebe zum Theaterspielen gestärkt und gefördert hat.
Besonders auch ein Dankeschön an unseren Siggi, der wie ein Baba zu uns war und besonders gute, naja, wie soll ich sagen... rote scharfe Tomatensoßen gekocht hat, die für mich verdünnt mit Literweiße Ketchup dann doch ganz annehmbar zu verspeisen war.
Danke auch an meinen Schatz Toby, der durch seine Anwesenheit die Bassbox für mich natürlich noch interessanter gemacht hat.
An Amos, der immer so gerne gedrückt wird und von dem ich mich besonderst gerne drücken lasse.
An Sandra, die für angenehm saubere Räume in der BaBo gesorgt hat.
An Tanja, die in der kurzen Zeit eine gute Freundin geworden ist und fast immer zum Uno-spielen Lust hat :P
An Henne, der mich oft genug an meine Grenzen gebracht hat und den ich wahrscheinlich ohne die Konflikte die wir gemeinsam durchstehen mussten, weniger gerne hätte. (Bischt ein feiner Kerle, gelle!?);)
Danke auch an Church of Hula für ein bequemes Sofa auf dem man besonders gut Eurer geilen Musik lauschen konnte.
Auch dem ThemenAbend einen herzlichen dank, für lustige Abende und netten Bekanntschaften die zu guten Freundschaften geworden sind.
Danke an Sirin, Fidan, Motsche, Rainer und noch vielen anderen, die ich mit diversen Sielen, wie Uno- Uno, Monopoly und Siedler gequält habe. Nur Ihr habt es geschafft meinen Spielerergeiz zu stillen. Selten so viel gelacht wie mit Euch an diesen lustigen Spielabenden.
Das letzte Dankeschön geht an alle unsere Besucher-Kids, jeder einzelne von Euch ist spitze und die Zeit mit Euch war schön!
Eure Vanessa.
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Mein Name ist Tobias Feil.
Ich habe nun die letzten Jahre...weiss nicht mehr genau...auf jeden Fall bekam ich damals erst so richtig Haare am Sa...! in der Bassbox verbracht. Nun bin ich 27. Bevor ich mich mit der nicht vorhandenen Demokratie auseinandersetze erst einmal an alle von der Bassbox: Danke, Danke, Danke. Wir haben nicht aufgegeben, obwohl uns allen klar war, dass unser Gegenüber ein korruptes Volk ist. Wir haben uns ehrenhaft verhalten. Uns wurden Möglichkeiten eingeräumt, die nie ernsthaft diskutiert wurden. Für dieses Durchhalten bei starkem Gegenwind vielen Dank.
So, nun zu Euch, Ihr sogenannten Demokraten, Politiker, Ortschaftsräte, Gemeinderäte, Schmauders und Schulers und sonstige, die uns vormachen zum Besten der Jugend zu handeln. Ich war nun der letzte Vorstandsvorsitzende in der Bassbox. Vielen Dank dafür.
Ich stelle in Frage ob Ihr Vorgehen erstens rechtsmäßig war und Sie aus reiner guten Gesinnung gegenüber der Jugend Leonbergs gehandelt haben?
Ich sage NEIN!!!
Ich habe in den ganzen Jahren in der Bassbox (und ich war wirklich oft hier) Vertreter der Stadt und sonstiger...ähm...Institutionen nie zu Gesicht bekommen. Nicht einmal war Herr Fürst vom Ortschaftsrat hier als wir unsere öffentliche Sitzung abgehalten haben. Das ist LÄCHERLICH. Ach nein, bei der Halfpipeeröffnung waren Sie Herr Schuler ja da. Wow, nachdem ich Sie und Ihr Gefolge 15 Minuten lang überreden durfte haben Sie doch tatsächlich Ihren Fuss in die Bassbox gesetzt und Sich gewundert, dass sich in den letzten 15 Jahren sich etwas verändert hatte. Leider wissen Sie nichts über unsere Jugendarbeit in der Bassbox und die sonstigen Möglichkeiten, die hier geboten wurden.
W i s s e n S i e ...
...dass es einen Bandproberaum gab, der ehrenamtlich verwaltet wurde und die Musikkultur in Leonberg mitgestützt hat?
...dass es ein Internetcafé gab, dass jeden Tag sehr gut besucht war und ebenfalls ehrenamtlich betreut wurde?
...dass es Pädagogen gab, die zu unseren Jugendlichen ein enges Vertrauensverhältnis aufgebaut hatten und deren Vertrauen in Ihre Politik nachhaltig gestört ist? Aber das ist Ihnen ja egal, bis die wählen dürfen sind sie bestimmt längst über alle politischen Berge!
...dass unsere Besucher in einem FREI gewählten Vorstand mitbestimmen durften und diese Personen meiner Ansicht nach weitsichtiger planen konnten als SIE es tun?
...dass sehr gut besuchte Parties veranstaltet wurden, die von keinem anderen Träger in dieser Form jemals wieder so günstig umgesetzt werden können? EHRENAMT MEINE FREUNDE...
...dass auf dem Volksfest in Stuttgart pro Tag mehr Polizei angefordert wird als in unserem Jugendhaus in den letzten 25 Jahren? Komisch, dass dort diese Umstände und der sogenannte Drogenmissbrauch (Alkohol gehört zur Erinnerung auch dazu) absolut toleriert und propagiert werden! Nur in Jugendhäusern wird ein solche Wertung vorgenommen! Lächerlich!!! Ach ja, und prost auf dem nächsten Stadtfestle!
...dass Jugendliche über 15 auch noch betreut werden müssen, vor allem wenn Ihnen die Politik keine Arbeit und keine Ziele mehr geben kann? Oh, entschuldigung, daran ist ja die Weltwirtschaftlage schuld. Klar!
...dass man den Eindruck haben könnte, dass dieses lächerliche Ausschreibungsverfahren nicht mit rechten Dingen zuging, sondern den bitteren Beigeschmack der Vorabsprache hat?
...dass keiner der ehemaligen doch so wichtigen Ehrenamtlichen sich in dem neuen Haus engagieren wird...ach ja...Mitbestimmung von Jugendlichen ist ja Out. Jetzt bestimmen wieder die, die unseren Karren in den Sand gesetzt haben? Vielen Dank Herr Schuler für Ihre gute Finanzpolemik...nein...Finanzpolitik.
...dass so Vertrauen in Demokratie vernichtet wird?
...dass leider die Folgen aus Ihrer Politik erst zum tragen kommen, wenn Sie längst aus dem Rathaus geschmissen wurden und leider nicht mehr zur Verantwortung gezogen werden können?
...dass wir 2 Arbeitslose mehr haben?
...dass Sie das leider nicht sind?
...dass meine Kraft mit IHREN Mitteln zu kämpfen weg ist? Da ich zu anderen drastischen Mittel nicht mehr bereit bin, die in anderen Ländern selbstverständlich wären, belasse ich es mit diesem Gruß.
Liebe Leonberger und Höfinger Politiker...
WIR DIE JUGEND SIND FERTIG MIT EUCH.
MIR MACHT ES ANGST, WENN MENSCHEN POLITIK MACHEN, DIE LÄNGST IM PFLEGEHEIM SITZEN, WENN IHRE ENTSCHEIDUNGEN ZUM TRAGEN KOMMEN. HÖRT ENDLICH AUF SAUNAPOLITIK ZU BETREIBEN UND MACHT WIEDER POLITIK FÜR DIE MENSCHEN, DIE DIE ZUKUNFT, DIE IHR ZU VERSCHULDEN HABT LEBEN MÜSSEN.
IHR BESTRAFT DIE JUGEND FÜR EURE GESCHEITERTE FINANZPOLITIK. VIELEN DANK.
IN 10 JAHREN SEID IHR SCHON LANGE WEG...
ABER WIR SIND NOCH DA UND DÜRFEN EUREN SCHERBENHAUfEN WEGRÄUMEN.
ICH HOFFE SO VIEL EIGENE MEINUNG FÜHRT NICHT ZU AUSSCHLÄGEN ODER ÄHNLICHEM...
ehem. Vorst.vors. BASSBOX
Tobias FEIL
P.S.:...die Gedanken sind frei!
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